Ein regelmäßig betreuter Barhuf, der in seinem physiologischen Gleichgewicht ist, neigt weniger zu Krankheiten wie Strahlfäule, Hufgeschwüren, Hufabszessen, Risse, Spalten, Rillen, hohlen Wänden, White Line Disease, …

hufkrank

Erkrankungen rund um den Huf,
bei denen durch die Huforthopädische Bearbeitung gute Heilungschancen gegeben sind:

  • Strahlfäule:
    oft tritt sie auf, wenn der Huf im Trachtenbereich (hinten) zu eng ist – Trachtenzwang. Hier hilft selbst reinlichste Stall nicht die Strahlfäule zu verhindern.
  • Risse und Spalten:
    entstehen durch Spannungen im Huf, die meist durch unregelmäßige Hufabschnitte hervorgerufen werden.
  • Hohle Wände, White Line Disease, Rillen, Risse und Hornausbrüche:
    findet man z.B. dort, wo sich die Hufwand im unteren Bereich nach außen biegt.
  • Hufgeschwüre:
    fauliges Hornmaterial, z.B. unter umgekippten Eckstreben oder wo sich die Fäulnis der Strahlfäule in das Sohlenhorn verbreitert hat

 

Empfehlenswerte Pflegemittel:  
Keralit Undercover

– Vorbeugung Hornzersetzung, Strahl, Sohle, Eckstreben, hohle Wände
  (Handschuhe tragen, weil es stark färbt)

THM Hufstabil
– härtet und stabilisiert das Hufhorn ohne es auszutrocknen
– vorbeugend gegen Fäulnis im Bereich der weißen Linie
  und bei Rissen
– NICHT den Strahl behandeln

 

Erkrankungen rund um den Huf,
bei denen durch den Barhuf und die Huforthopädische Bearbeitung gut vorgebeugt werden oder die Heilung unterstützt werden kann:

  • Hufrollenentzündung
  • Hufknorpelverknöcherung
  • Spat, Arthrose
  • Hufrehe
  • Hufkrebs